Studieren an der Hochschule Hamburg

Jeder (angehende) Abiturient stellt sich die Frage, was er oder sie nach dem Schulabschluss machen soll. Der Weg der Bildung endet nicht nach der allgemeinen Schulzeit. In diesem Artikel beleuchten wir die Hochschule in Hamburg, um die Wahl der passenden Hochschule zu erleichtern. Die Studienwahl beeinflusst das weitere (Berufs-)leben und stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Daher sollte gut überlegt sein, wie der individuelle Lebensweg der Bildung weitergeht. Aber auch Menschen, die über einen Bachelorabschluss verfügen, sind an dieser Hochschule gut aufgehoben.

Welche Fakultäten gibt es und was bieten diese?

Insgesamt gibt es vier Fakultäten, die im Folgenden kurz dargestellt werden:

Design, Medien und Information (DMI) – Departments:

  • Design: Hier finden all jene einen Platz, die ihre künstlerische Ader ausleben und zum Beruf machen wollen. Bis auf zwei Ausnahmen ist vor jedem Studiengang in diesem Bereich eine künstlerische Eignungsprüfung obligatorisch.
  • Information: Wer sich hier einschreibt, sollte auf jeden Fall Interesse an Literatur und anderem Medien haben. Diese Studiengänge bereiten auf einen Job zum Beispiel in Bibliotheken oder im Bereich Journalismus vor.
  • Medientechnik: Der Umgang mit diversen Medien wird hier gelehrt. Berufliche Einsatzbereiche nach dem Studium sind der Rundfunk und Verlage, sowie auch die Studios von Spieleentwicklern.

Life-Sciences – zukunftsorientiertes Denken und die Kombinationen mehrerer Disziplinen machen diese Fakultät aus. In diesem Bereich verbergen sich Departments unterschiedlicher Ausrichtung:

In der Biotechnologie müssen die Studierenden auf das Fachwissen der Schulzeit zurückgreifen, erlernen ingenieurwissenschaftliche Methoden und Arbeitsweisen.

In den Gesundheitswissenschaften dreht sich alles um den Mensch und seine Gesundheit. Hier erlernen die Studierenden unter anderem den betrieblichen Arbeitsschutz, inklusive des Gesundheitsmanagements kennen.

Ähnlich sieht es in der Medizintechnik aus. In Studiengängen wie ‚Gefahrenabwehr/Hazard Control‘ und ‚Rettungsingenieurswesen‘ erfahren die Studierenden alles über präventive Maßnahmen zur Gefahrenabwehr. Die realistische Einschätzung der Gefahrenlage, sowie die logistische Abwicklung von Großschadenslagen sind weitere Themenfelder. Weiterhin sie in die Welt der hoch technisierten Geräte in der Medizin eingeführt. Nach dem Studium sind die Studierenden imstande, sich an deren Entwicklung zu beteiligen.

Wer noch tiefer in diese Thematik eintauchen will, fühlt sich in der Fakultät ‚Technik und Informatik‘ wie zu Hause. Je nach Studiengang werden die Studierenden in die Welt des Auto- oder Flugzeugbaus eingeführt, oder erlernen alles über die Informatik. Auch die regenerativen Energien bilden einen Teilbereich des Angebotes ab. Zudem gibt es den Studiengang ‚Maschinenbau und Produktion‘.

Die letzte Fakultät ist die für ‚Wirtschaft und Soziales‘. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels und des damit einhergehenden, steigenden Bedarfes qualifiziertem Pflegepersonal, erhöht sich die Wichtigkeit dieses Fachbereiches. Es gibt die Departments ‚Pflege und Management‘, ‚Public Management‘ und ‚Soziale Arbeit‘. Hier erfahren die Studierenden alles rund um die Pflege und Betreuung Hilfebedürftiger. Dies eignet sich besonders für Berufstätige, da berufsspezifische Inhalte vertieft und auf ein neues Niveau gehoben werden.

Was ist das Besondere an der Hochschule Hamburg?

Bildung wird hier großgeschrieben – nicht nur weil es ein Substantiv ist. Die Hochschule schreibt sich den Slogan ‚Lebenslanges Lernen‘ auf die Fahnen und setzt dies konsequent um. Dabei geht die Bildungseinrichtung mit der Zeit: Sie umfasst ein breites Angebot im Bereich E-Learning. In den Vorlesungen wird die Plattform EMIL eingesetzt. Darüber können Daten zwischen Professoren und Studierenden leicht auf digitalem Wege ausgetauscht werden.

Fast jeder kennt die beliebten Lernvideos diverser YouTuber. Mittels audiovisuellen Inhalten bietet die Hochschule Vorkurse an für: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – die optimale Vorbereitung auf das Studium.

Der größte Pluspunkt dieser Hochschule ist die enge Anbindung an Hamburger Unternehmen. So lassen sich bereits während des Studiums wertvolle Kontakte zur Arbeitswelt knüpfen – interessant für jene, welche das Studium als Sprungbrett in die Welt des Geldverdienens nutzen möchten. Die Kooperationen mit Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen ermöglichen ein praxisorientiertes Studium mit interessanten und vielseitigen Projekten. Der Unterricht findet in Kleingruppen statt, was eine gute Betreuung jedes einzelnen Studenten durch die Lehrenden ermöglicht.